Florian Stricker

17.03.2017

Lieber (Z:) als (D:)

Viele Studierende nutzen tagtäglich die Computer der PH zu wissenschaftlichen aber auch zu privaten Zwecken. Dafür steht jedem ein persönlicher Account zur Verfügung. Wie kann es aber sein, dass jeder Nutzer Zugriff auf sensible Daten wie Studienbescheinigungen oder Hausarbeiten anderer Studierender hat?

Foto: Florian Stricker

Viele Computernutzer sind es von zuhause gewohnt ihre Daten automatisch auf Laufwerk (D:) zu speichern. Dieses ist, ebenso wie daheim, ein lokaler Datenträger. Wie der Name schon sagt, werden die Daten dabei lokal auf dem Computer gespeichert und sind dadurch für alle, die diesen Computer verwenden, frei zugänglich, egal welcher Account angemeldet ist. Es scheint, als seien sich die Studierenden dessen gar nicht bewusst. Nur so lässt sich erklären, dass sich dort Hausarbeiten, WiHas, Vollmachten, persönliche Briefe und weitere datenschutzrelevante Informationen finden lassen.
"Eingerichtet wurde das Laufwerk (D:), damit Studierende große Dateien, die keinen Platz auf dem Netzlaufwerk (Z:) haben, dort zwischenspeichern können, um sie gegebenenfalls auf CD zu brennen", sagt Herr Bosch, Mitarbeiter des Zentrums für Medien und Informationstechnologie (MIT), das für die Betreuung der Computer verantwortlich ist.


Die Computer der PH sind keinesfalls unsicher. Lediglich der Umgang mit persönlichen Daten geschieht sehr sorglos. Jeder ist für sein Tun verantwortlich und sollte sich informieren und genau darauf achten, wo er was speichert. Wenn Fotos von Ausweisen und Kreditkarten in die falschen Hände gelangen ist der Ärger groß.


Es empfiehlt sich die Nutzung des Netzlaufwerks (Z:). Dort hat jeder Nutzer 4 GB  Speicher zur Verfügung. Ein Vorteil ist, dass man von jedem Computer an der PH auf das Laufwerk zugreifen kann. Wenn man einen VPN-Client benutzt, sogar von zuhause. Das Laufwerk wird einmal täglich gesichert, sodass ein Verlust der Daten nahezu unmöglich ist. Weitere Informationen zu diesem Thema bietet die Homepage des MIT.