Dilek A, Özge Ö.

21.09.2017

Bitte ruhig bleiben!

 

Hier kann sich jeder erholen


 

Viele Studierende kennen diesen Ort noch gar nicht, der sich im Erdgeschoss des Gebäude 1 befindet.

Der Raum 1.098C ist neben der Aula, auch genannt der Raum der Stille.

Von der Hochschulleitung wurde dieser dem Asta zur Verfügung gestellt.

Ausgestattet mit hochwertigen Sesseln, modernen und schlichten Möbeln, diversen Büchern (Meditationsbücher, Heilige Schriften der Religionen und Tagebücher) und einem großen Teppich, soll der Raum einen Ort der stillen Besinnung, des Gebets und der Meditation darstellen.

Mitten im Alltagsstress der PH können sich die Studierende in den Raum der Stille zurückziehen. Bisher gab es noch keinen Ort an der Hochschule, an dem Menschen unterschiedlicher Religionen, Innehalten, zur Ruhe finden oder auch Beten können.
Allen Hochschulangehörigen steht der Raum offen.

Ein Angebot, das allen Religionen offensteht

Einige Studierende, die diesen Raum besuchen, haben uns ihre Meinungen geäußert. „Der Raum ist nie überfüllt“, schildert uns eine Studierende ihre Sicht und fügt hinzu „jeder hat genug Platz für sich, man kann sich in der Pause 10 Minuten ausruhen und zur Ruhe kommen“.
„Die Möbel sind sehr schlicht, sodass man sich in diesem Raum sehr wohl fühlt. In dem vorherigen Raum, der vor zwei Jahren zur Verfügung stand, hangen an den Wänden viele Bilder und Schriften. Jetzt ist der Raum neutral“, berichtet ein anderer Studierender.
Ein weiterer Kommilitone, den wir vor dem Raum treffen, erzählt uns, dass die Lüftung des Raumes sehr schlecht sei. Dort sagte man ihm, dass da die Lüftung nicht wie in einem normalen Seminarraum funktioniere, da der Raum eigentlich ein Lagerraum sei.
Bei Beschwerden wie diese können sich die Studierenden entweder persönlich oder per Mail (soziales@asta-phlb.de) beim AStA melden.

Eine Studentin hat eine Botschaft an andere Kommilitonen, „Ich bin Muslimin und führe regelmäßig mein Gebet im Raum der Stille aus. Manchmal treffe ich auch nichtmuslimische Kommilitonen im Raum, die sich auf keinen Fall stören lassen sollen. Viele Studierende fragen nach, ob sie raus sollen, während ich mein Gebet ausführe. Das stört mich und bestimmt andere Kommilitonen ganz und gar nicht“.